Erasmus

„MobiliseYOURself – studying and working in the EU“ ist der Titel unseres neuen Erasmus+ Projekts, mit dem wir im Rahmen einer erneuten dreijährigen strategischen Schulpartnerschaft einen weiteren Beitrag zur vielfältigen Agenda von „Europa 2020“ leisten möchten. Junge Menschen sind die unerschlossenen Ressourcen Europas, doch gibt ihre Situation einerseits vielerorts Anlass zur Sorge angesichts steigender Armut und damit einhergehenden sozialen Problemen und hohen Arbeitslosenquoten. Andererseits bleiben Ausbildungsplätze mancherorts unbesetzt und Universitäten beklagen sich über zu wenig studierfähige Studienanfänger oder zu viele Studienabbrecher aufgrund mangelnder Qualifikationen, mangelnder Leistungsbereitschaft oder schlichtweg mangelndem Bewusstsein dafür, in welche berufliche Richtung es später für die jungen Leute gehen soll.

Unser Projekt möchte dazu beitragen, junge Menschen auf die vielfältigen Herausforderungen der heutigen Arbeits- und Berufswelt bestmöglich vorzubereiten und so möchten wir in diesem Projekt unseren Fokus auf das Thema „Europaweite Studien- und Berufsorientierung“ richten und uns vor allem mit effektiven, nachhaltigen und erfolgreichen Übergängen junger Menschen von der Grundschule bis zum Arbeitsmarkt kritisch auseinandersetzen und diese gemeinsam mit jungen Menschen europaweit untersuchen. Durch unser Projekt wollen wir ferner vor allem die Verbindung zwischen allgemeiner und beruflicher Bildung und dem Arbeitsmarkt bzw. höheren Bildungseinrichtungen aufzeigen und stärken, Schlüsselkompetenzen in den Bereichen Unternehmertum, Teamarbeit, digitales Wissen und Fremdsprachenerwerb fördern, generell die Leistungsfähigkeit und Motivation zum Lernen steigern und uns in diesem Zusammenhang mit Ursachen und Möglichkeiten der Verhinderung von Schulabbrechertum beschäftigen.

Unser strategisches Projektteam umfasst insgesamt 7 Partnerschulen, bei denen es sich um Sekundarschulen aus den folgenden europäischen Ländern handelt: Deutschland als koordinierendes Land, Belgien, Italien, Griechenland, Zypern, Lettland und Polen. Neben Partnerschulen, mit denen wir bereits während unseres letzten Erasmus+ Projekts 2014-2017 erfolgreich zusammengearbeitet haben, haben wir ebenfalls mit unserer italienischen und lettischen Partnerschule zwei neue Mitglieder in unserem Projektteam.

Zielgruppe für diese Projektthematik und für die Teilnahme an Mobilitäten sollen besonders 14-18-jährige Schülerinnen und Schüler an den Partnerschulen sein.

Geplant sind im Laufe des Projekts drei transnationale Projekttreffen zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Projekts sowie insgesamt vier Ausbildungs-,Unterrichts- und Lernaktivitäten, bei denen u.a. Workshops zu den Themen Bewerbungstraining, Personalmanagement, Mechanismen des europäischen Arbeitsmarktes und der Wirtschaft, gesunde Lebensgestaltung, Berufsbilder und Erwartungen an den eigenen zukünftigen Beruf sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Euro-Raum angeboten und durchgeführt werden sollen.


Unsere kurzfristig angelegten Partnerschaften sind mit konkreten thematischen Projekten verbunden.

Mit den folgenden Schulen arbeiten wir im Rahmen unseres Erasmus+ Projektes „YOUropeans on the move – migrants between integration and tradition“ in den Schuljahren von 2013/14  bis 2016/17 zusammen:

Olympion Gymnasium – Lyceum, Nicosia (Cyprus)

Zespół Szkół w Iwoniczu (Poland)

          Lesen Sie hier den Bericht zum Erasmus-Austausch mit Polen.

9th Gymnasium, Heraklion (Greece)

Hasan Süzer High School, Gaziantep (Turkey)

Fulston Manor School, Sittingbourne (Great Britain)

          Lesen Sie hier den Bericht zum Erasmus-Austausch mit England.

Vicho Grancharov Secondary School, Gorna Oryahovitsa (Bulgaria)

Liceo Linguistico Sophie Scholl, Trento (Italy)

Athénée Royal de Ganshoren, Brussels (Belgium)

Lycée Geneviève de Gaulle Anthonioz, Nîmes (France)

„YOUropeans on the move – migrants between integration and tradition” ist der Titel unseres Projekts, mit dem wir im Rahmen einer dreijährigen strategischen Schulpartnerschaft einen Beitrag zur vielfältigen Agenda von „Europa 2020“ leisten möchten. Kinder- und Jugendarmut, Jugendarbeitslosigkeit, hohe Quoten von Schulabbrechern, vor allem bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – all dies sind Probleme, die in der Agenda genannt und gelöst werden sollen. Es ist unsere feste Überzeugung, dass wir nur gemeinsam diesen Problemen in Europa begegnen können und Schule hier eine besondere Rolle spielt, denn sie kann frühzeitig helfen, den Blick für oben genannte Probleme zu schärfen.

Unsere strategische Schulpartnerschaft umfasst insgesamt 10 Partnerschulen, die aus verschiedensten geografischen Regionen Europas kommen, mit ganz unterschiedlichen ökonomischen, historischen, politischen und sozialen Hintergründen, mit verschiedenen Religionen bzw. Konfessionen und Weltanschauungen, was eine große Chance für einen lebhaften Austausch zwischen den verschiedenen Kulturen bietet.