SchülerVertretung

Hey Leute,

wir von der SV vertreten die Schülerschaft unserer Schule und damit auch euch.

Die SV setzt sich für die Rechte der Schülerinnen und Schüler ein, organisiert Projekte und Feste und gestaltet den Schulalltag mit.

Im Schuljahr 2015/16 haben wir beispielsweise eine Halloween-Party, die Osteraktion oder die SV-Fahrt organisiert. Außerdem haben wir ein Anti-Diskriminierungs-Projekt für die 5./6. Klassen entwickelt, das im kommenden Schuljahr durchgeführt wird. Nicht zu vergessen ist die Gestaltung unserer neuen Schulkleidung.

Wenn Ihr Lust habt, euch in der SV zu engagieren, dann kommt einfach zum nächsten SV-Treffen! Wir  treffen uns immer montags in der Mittagspause sowie mittwochs in der ersten großen Pause im SV-Raum.

Eure SV


Die Schülerinnen und Schüler der SV des Galilei-Gymnasiums Hamm haben am Mittwoch, den 21.12., gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinschaft, also allen Klassen und Kursen der Unter-, Mittel- und Oberstufe, ihren Lehrerinnen und Lehrern, der Schulsozialarbeiterin, den Sekretärinnen und ihrem Hausmeister, ihre Solidarität und Anteilnahme mit den Opfern des Anschlags von Berlin und deren Freunden und Familienmitgliedern gezeigt.

Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage “ sieht die SV sich dazu verpflichtet, bei jeder Art von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, mutig einzugreifen – auch und gerade in der Schule und ihrem Umfeld.

Das Galilei-Gymnasium wendet sich gegen jegliche Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie die Abwertung von Flüchtlingen, von Obdachlosen, von Behinderten, von Lesben und Schwulen, von Musliminnen und Muslimen und Menschen jüdischen Glaubens oder auch das Mobbing von Mitschülerinnen und Mitschülern, die man als „uncool“ wahrnimmt.

Als Ausdruck der gemeinsamen Überzeugung bildeten die ca. 800 Schülerinnen und Schüler ein riesiges Herz auf dem Schulhof. Nach der gelungenen Aktion bedankte sich die SV mit einer kleinen Süßigkeit bei der Schülerschaft. !


Hallo Herr Labusch,

anbei das Interview zum Thema „SV-Lehrer“. Ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch und freue mich auf Ihre Rückmeldung. Änderungen können Sie natürlich gerne noch vornehmen.

Beste Grüße

Carolin Drees


Herr Labusch, wie ist es dazu gekommen, dass Sie SV-Lehrer geworden sind?

Labusch: Die SV-Lehrer werden zu Anfang jedes Schuljahres in einer Schülerratssitzung gewählt In dieser Versammlung machen die Klassensprecherinnen und Klassensprecher Vorschläge, über die dann abgestimmt wird. Nach der Abstimmung werden wir informiert, welche Lehrer es geworden sind.

Was war er für ein Gefühl zum SV-Lehrer gewählt worden zu sein?

Labusch: Für einen Lehrer ist das natürlich eine tolle Bestätigung. Die Schüler zeigen einem, dass sie einem vertrauen. Das ist natürlich großartig.

Welche Eigenschaften muss ein SV-Lehrer idealerweise mitbringen?

Labusch: Er muss auf jeden Fall moderieren können, diplomatisch, fair und gerecht sein. Aber auch eine vorsichtige Vorgehensweise und ein langsames Herantasten an die Anliegen und Probleme der Schüler ist sehr wichtig.

Wie unterscheidet sich Ihr Schulalltag von dem der letzten Jahre?

Labusch: Da gibt es gar keine großen Unterschiede. Gemeinsam mit meinem SV-Kollegen Christian Schlüter treffe ich mich zwei Mal die Woche mit den Schülervertretern. Unsere Aufgabe besteht dann vor allem in der Moderation der Sitzung. Wir sehen uns als Vermittler zwischen den Schülern, der Schulleitung und der Institution Schule. Es ist aber in gar keinem Fall unsere Aufgabe Beschwerde über Kollegen einzureichen. Natürlich versuchen wir Probleme zu lösen, immerhin sind wir nahe bei den Schülern. Wir sehen uns aber nicht als ihre Anwälte.

Mit welchen Anliegen kommen Ihre Schüler zu Ihnen?

Labusch: Ein ganz wichtiges Projekt in diesem Schuljahr sind Aktionen gegen Rassismus. Das bewegt uns derzeit sehr, da wir gemeinsam mit anderen Schulen an der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teilnehmen. Wir freuen uns über eine Arbeit, durch die man mit Klischees aufräumen kann. Darüber hinaus kommen Schüler aber auch mit Ihren persönlichen Problemen. Auch da versuchen wir natürlich zu helfen, geben diese Fälle aber meistens sehr schnell an unsere Schulsozialarbeiterin weiter, weil die damit viel besser und professioneller umgehen kann als wir Lehrer.