Einsatz von Selbsttests für Schülerinnen und Schüler (Corona-Mitteilung 06/2021)

am vergangenen Montagvormittag hat Schulministerin Frau Yvonne Gebauer die Öffentlichkeit darüber informiert, dass im Zeitraum bis zu den Osterferien jede Schülerin bzw. jeder Schüler einer weiterführenden Schule in NRW sich einmal mit einem Corona-Selbsttest auf eine Infektion mit COVID-19 testen kann. Diese Testungen sollen während des Unterrichts in den Klassen- bzw. Kursräumen durchgeführt werden. Die Schulleitung entscheidet hierbei über Zeitpunkt und Organisation der Testung.

Für den möglichen Zeitraum einer Lieferung der Testsets hat das Schulministerium den Zeitraum vom 16. bis zum 23. März 2021 angekündigt. Bis zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Mitteilung (Donnerstag, 18.03.2021, 13.00 Uhr) hat die zugesagte Lieferung das Galilei-Gymnasium (im Gegensatz zu manchen anderen Schulen) noch nicht erreicht. Es ist bisher auch keine Lieferankündigung eingegangen.

Daher kann ich Euch und Sie an dieser Stelle leider nur recht allgemein über das Testungsverfahren informieren. Wir planen nach Erhalt der Testsets mit den Gruppen B der Sekundarstufe I die Testung am Dienstag, dem 23.03.2021, durchzuführen. Für die Gruppen A ist Freitag, der 26.03.2021, in der Planung als zusätzlicher verpflichtender Präsenztag in der Schule vorgesehen. Leider entfällt durch die Priorität der Selbsttests der letzte Unterrichtstag der Gruppen B, die für den Freitag Aufgaben erhalten werden. Ich bitte, evtl. Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Die gesamte Oberstufe kann sich in der Woche vor den Osterferien nach einem noch zu veröffentlichenden Plan in der Schule testen, der über IServ kommuniziert werden wird.

Die Schulministerin Frau Gebauer wirbt in einem offenen Elternbrief, der sich zusätzlich zu einigen Informationsmaterialien zur Testung im Anhang findet, sehr für die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen an der Selbsttestung. Ziel des Landes ist, dass jeder Schülerin bzw. jedem Schüler ein Selbsttest bis zu den Osterferien ermöglicht wird.

Eltern können einer Teilnahme ihres Kindes an der Selbsttestung aber auch widersprechen. Die Widerspruchserklärung findet sich ebenfalls im Anhang. Geben Sie im betreffenden Fall die ausgefüllte und unterschriebene Erklärung am Dienstag bzw. am Freitag Ihrem Kind mit, das sie dann vor Beginn der Testung der Lehrkraft vorlegen soll.  Oberstufenschülerinnen und -schüler sollten die Erklärung bereits ab Montag mit sich führen. Bei einem Widerspruch wird die Schule Ihrem Kind keinen Test aushändigen. Weitere Konsequenzen erfolgen nicht, weil die Testung auf freiwilliger Basis erfolgt.

Im Falle eines positiven Testergebnisses verlässt die betroffene Person den Klassenraum. Die Schule informiert die Eltern, die das Kind nach Möglichkeit unverzüglich von der Schule abholen müssen. Bis zum Eintreffen eines Erziehungsberechtigten wird die betreffende Schülerin bzw. der betreffende Schüler in einem geschützten Raum pädagogisch qualifiziert betreut.

Die Schulleitung notiert den Namen des Kindes bzw. des Jugendlichen mit einem positiven Testergebnis, leitet die Information aber nicht an das Gesundheitsamt weiter. Gleichwohl ist es erforderlich, dass die Eltern oder Erziehungsberechtigten bei einem Arzt einen Termin für eine PCR-Testung vereinbaren. Erst nach erfolgter Testung und einem negativen Testergebnis darf die betreffende Schülerin bzw. der betreffende Schüler in die Schule zurückkehren.

Über Veränderungen im geplanten Ablauf werde ich Sie ggf. über die Homepage informieren. Weitergehende Informationen finden sich unter https://www.schulministerium.nrw/selbsttests.

Euch und Ihnen allen alles Gute, vor allem Gesundheit!

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Holz, Schulleiter

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Offener Brief Ministerin Gebauer
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