Bericht vom Schüleraustausch vom 25.09.2016 bis zum 30.09.2016 in der Fulston Manor School in Sittingbourne, England

Am 24.09.2016 machten sich 6 Schüler aus Klasse 9 und EPH zusammen mit Frau Dieckmann und Frau Hegemann auf den Weg in die „britische“ Stadt Sittingbourne, die knapp 120 Kilometer östlich von London liegt, und nahmen dort am Erasmus+ Projekt teil. Erasmus+ ist eine Organisation, die vor allem junge Menschen anspricht und es möglich macht, Austauschprojekte in vielen Länder der EU durchzuführen. Aus 10 unterschiedlichen Ländern kamen Schülergruppen in Sittingbourne zusammen, diese waren England, Deutschland, Zypern, Griechenland, Frankreich, Belgien, Polen, Türkei, Bulgarien und Italien.

Das Oberthema dieser Fahrtenreihe ist das Thema Migration und Integration, das Projektthema in England war Kunst. In Workshops erarbeiteten wir unter anderem, warum Menschen aus ihrer Heimat fliehen und welche Gründe sie haben. Das Highlight der Woche war allerdings ein großer Kunstworkshop, bei dem alle Länderflaggen auf einer Wand ineinander verschmelzen sollten.

Dazu benutzten wir Graffiti-Spray-Dosen. Auch Ausflüge in die umliegenden Städte standen jeden Tag auf dem Tagesplan. Untergebracht waren wir in Gastfamilien, mit denen wir auch nach dem offiziellen Tagesprogramm noch Dinge unternommen haben. Unser Gastschüler hatte in der Woche Geburtstag und so sind wir mit seiner Gastfamilie bowlen gegangen. Unsere Familie hat sogar insgesamt drei Schüler aufgenommen, zwei Deutsche und einen Bulgaren. Da wir zu zweit in der Familie waren, konnten wir uns gut bei fehlenden Vokabeln helfen und hatten so auch kaum Probleme mit der Sprache. Außerdem konnte man auch zwischendurch ins Deutsche switchen und so für die anderen in einer nicht verständlichen Sprache sprechen, was manchmal auch Vorteile hatte.

Während dieser Woche konnte man viel über das Leben einer englischen Familie erfahren und auch neue Kontakte knüpfen. Wir empfehlen jungen Leuten, die auch gerne mal ins Ausland wollen und solch eine Erfahrung machen wollen, nicht lange zu zögern, sondern sich, falls dies noch geht, für ein Austauschprojekt anzumelden. Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert!

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Johannes Dietrich & Vithujan Paraparan (EPH)

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