SV-Seminar Münster 09.-11.03.2017

Am Donnerstag, den 09.03. haben wir, die 11 Schüler der SV, uns mit den begleitenden Lehrern Herrn Labusch und Herrn Schlüter am Bahnhof Bockum-Hövel getroffen. Unser persönliches Ziel dieses Seminares war es, mit einem vollständig ausgearbeiteten Projekt gegen Homophobie zurück nach Hamm zu fahren. Um dieses zu erreichen ging es dann nach Münster. In der Jugendherberge angekommen begann auch schon die gemeinsame Erarbeitung zweier Projekte. In verschiedenen Gruppen haben wir an unserem bevorstehenden Wandertag für die 5. Klasse sowie an einem „Frühlingsball“, welcher auf Wunsch von den Schülern der 7. Klassen entstehen soll, gearbeitet. Nach einem gemeinsamen Abendessen war der erste Tag bereits vorbei. Der zweite Tag startete mit einem Besuch der Referenten „Martin“ und „Tine“ von der Aidshilfe Hamm bzw. Münster. Als Einstieg haben wir ein Spiel gespielt, in dem wir Fragen, wie z.B. „Warst du schon einmal verliebt?“ oder „Hast du in deinem Leben schon einmal die Schule geschwänzt?“, mit unserer Positionierung zu „ja“ oder „nein“ beantworten sollten. Im Anschluss haben wir das Spiel besprochen und ausgewertet. Danach gab es eine kleine Vorstellungsrunde mit einer anschließenden Diskussion über Homophobie im Allgemeinen und Vorurteilen gegenüber Frauen und Männern, die eine andere sexuelle Orientierung haben als die Mehrheit. Daraufhin haben wir noch über einige Fragen, wie z.B. „Was ist normal? “ oder „Wer definiert normal?“, gesprochen. Als Abschluss der 1. Phase hatten wir die Möglichkeit Tine und Martin, die beide selbst homosexuell sind, in einer anonymen Fragerunde alles zu fragen was uns interessiert. Nach einer kurzen Mittagspause bekamen wir noch zusätzlichen Besuch unserer Schulsozialarbeiterin Frau Kliegel und Valerie Thiez, die uns schon im letzen Jahr bei der Entstehung unseres „Antidiskrieminierungsprojektes“ geholfen hat. Gemeinsam arbeiteten wir intensiv an unserem Projekt weiter. Zuerst wurden Ideen gesammelt, die dann in Kleingruppen ausgearbeitet wurden. Zum Schluss fertigten wir einen Arbeitsplan für die Zukunft an und schließlich war auch dieser Tag zu Ende. Am Samstagmorgen haben wir uns erneut zusammengesetzt und an einigen Details unseres Projektes gearbeitet. Gegen Mittag ging es dann wieder Nachhause.

Alles in allem haben wir mit Hilfe der Referenten ein tolles Projekt erarbeiten können, an welchem nur noch letzte Feinschliffe erledigt werden müssen. Wir freuen uns darauf das Projekt bald in der Schule vorstellen zu können!

                                                                                                                                              von Marie R.

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